Traces of litte feet

TRACES OF LITTLE FEET

Die dramatischen Bilder aus den Jahren 2014-2016 sind vielen Menschen noch im Gedächtnis: Tausende Menschen auf der Flucht durch den Balkan. Menschen, die vor geschlossenen Grenzzäunen ausharren. In Zelten. Auf ihren Taschen. Familien. Kinder.

Filmemacher Murad Atshan, selbst fluchterfahren, arbeitet seit mehr als zehn Jahren in den unterschiedlichsten Projekten auch mit Menschen mit Fluchterfahrungen.
Während seiner Recherchen für Filmprojekte hörte er vielfach dramatische Geschichten von Familien geflüchteter Menschen.
Diese Erinnerungen, sowie das gesichtete Foto- und Filmmaterial Geflüchteter nimmt Herr Atshan als Ausgangspunkt für seinen Kurzfilm TRACES OF LITTLE FEET (2019).
Wer, wenn nicht die Geflüchteten selbst, sollten von sich erzählen, die Auswirkungen von Krieg und Flucht verdeutlichen und somit das uns Verbindende spürbar machen: das Mitgefühl füreinander.

Zur Geschichte des Films:
Amir ist ein zehn Jahre alter Junge aus Syrien. Vor einem Jahr kamen er und seine Mutter als Geflüchtete in Deutschland an.
Ihre dramatische Flucht aus Syrien, während der Amirs jüngere Schwester Fara verloren ging, hat anhaltende Auswirkungen auf ihr gemeinsames Leben im neuen Zufluchtsland.

Der Kurzfilm erinnert damit an die Kinder, welche auf den Fluchtwegen nach Europa in den Jahren 2014 – 2016 verloren gegangen sind. Die traumatisierten Familienangehörigen leiden oft ganz allein – zu groß ist die Hemmschwelle Öffentlichkeit zu schaffen. Der Film will unsere Gesellschaft für die Geschichten dieser Menschen sensibilisieren, Verständnis füreinander vermitteln und die bereichernden Chancen eines vielfältigen Miteinanders verdeutlichen.

Noch immer stehen viele tausend Menschen an den Grenzen Europas; noch immer leiden die Menschen an der Flüchtlingspolitik; noch immer verschwinden Menschen auf ihren Fluchtrouten. Noch immer ein Film, dessen Thema aktuell ist.

Zielgruppe des Filmes selbst ist schließlich das Publikum auf nationalen und internationalen Filmfestivals. Anschließend soll der Film einem breiten Personenkreis unterschiedlichster Kontexte, wie Schulen, Jugendzentren, Flüchtlingsunterkünften, Kulturstätten etc. zugänglich gemacht werden.

Projektlaufzeit:

Okt. 2017 – April 2019

Projektförderung:

Partnerschaft für Demokratie im Landkreis

Brot für die Welt

Jugendstiftung Baden Württemberg

Kulturbüro Karlsruhe

Together Karlsruhe

Spenden:

Betterplace.org

Flüchtlingshilfe Karlsruhe e.V.

EIN RIESEN GROSSES DANKE an alle ehrenamtlichen Helfer und Unterstützer die dieses schöne Projekt überhaupt erst ermöglicht haben!